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Systemische Familienaufstellungen

Themenzentriertes Tagesseminar am 15.11.08
für Angehörige von Suchtpatienten

Methode, Sinn und Ziel

Systemische Aufstellung kann in die Reihe sogenannter Projektiver Verfahren gestellt werden, obwohl die Methode in mancherlei Hinsicht wesentlich über vergleichbare Formen hinausreicht. S. F. ermöglicht damit Einblick und Veränderung von Persönlichkeits- und Systemstrukturen, die mit unserer Alltagssicht völlig unerreichbar sind. Konstellationen und Vorgänge in unserer „Seele“ werden sichtbar, erfahrbar und in gewissen Grenzen veränderbar. S. F. berücksichtigt dabei systemische Phänomene wie Position, Ordnung, Zugehörigkeit, Bindung, Austausch und Blockaden, komplexe Wechselwirkungen, Beziehungsdynamik, Rangfolgen, Ganzheitliches Empfinden, Verstrickung, Stellvertretung, Verschiebung, …

S. F. ermöglicht eine Neuordnung von problematischen, behindernden, schmerzhaften, blockierten oder kränkenden Dynamiken in menschlichen Systemen (Partnerschaften, Familien, beruflichen Organisationen,…). Ziel ist ein größeres Verständnis, eine Entlastung von Betroffenen, die Lösung von Verstrickungen, die Verbesserung von Beziehungen, die Förderung der Liebe bzw. der Liebesfähigkeit, Unterstützung von Heilungsprozessen bei körperlichen und seelischen Erkrankungen u. a. m. Allein für sich genommen ist eine systemische Aufstellung jedoch keine „Therapie“ sondern bestenfalls ein Baustein in einem therapeutischen Kontext…

Die Teilnahme an einer systemischen Aufstellung erfordert keine speziellen Fähigkeiten oder Vorkenntnisse. Eine Vorbereitung gemäß meinem Leitfaden für systemische Aufstellung ist aber in jedem Falle empfehlenswert. Eine weitere Einführung erfolgt vor Ort.

Die Teilnahme ist an völlige Freiwilligkeit und Selbstverantwortlichkeit geknüpft. Eine Nachbesprechung mit oder eine Nachbearbeitung durch entsprechende Fachpersonen ist oft sinnvoll oder empfehlenswert – sei es auch nur zur Klärung evt. nachträgliche Fragen oder Unklarheiten in Bezug auf Methodik und Vorgangsweise. Die Entscheidung darüber liegt letztlich bei den TeilnehmerInnen.

krise
>chance
wachstum
konfusion
>dialog
kooperation
konflikt
>begegnung
empathie
problem
>kontextvariation
wandel
zweifel
>erweiterung
entscheidung
frustration
>selbstwert
glück
chaos
>bewegung
ordnung
angst
>durchgang
entspannung
stress
>ruhe
balance
schmerz
>lösung
ausdruck
krankheit
>symbolerfassung
reifung
isolation
>transzendenz
geborgenheit